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Berlin: Wohnungsmieten und Preise steigen weiter
Das Leben in der schönen Hauptstadt an der Spree wird immer teurer: In besseren Lagen erhöhte sich die durchschnittliche Netto-Kaltmiete von 7,25 Euro pro Qudratmeter im vergangenen Jahr auf 7,60 Euro pro Quadratmeter. Nicht nur Mietwohnungen wurden teurer, auch Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser werden immer kostspieliger. Besonders betroffen sind die Bezirke Berlin-Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg. Proteste gegen Gentrifizierung, Foto: fuldaweichsel_flickr
In den normalen Wohnlagen stieg die Netto-Kaltmiete im Vergleich zum Vorjahr um 20 Cent auf 6,20 Euro pro Quadratmeter. Im bundesweiten Vergleich liegt Berlin damit immer noch ziemlich niedrig – für die Stadt selber sind solche Preisentwicklungen aber erheblich dramatischer, als es die reinen Zahlen und Statistiken vermuten lassen. Immer mehr Menschen werden aus ihren alten Vierteln an den Stadtrand oder in die Vororte verdrängt, weil sie sich die gestiegenen Mieten nicht mehr leisten können. Das Unwort des Jahres dürfte in der Hauptstadt wohl der Trend der Gentrifikation sein – darunter versteht man genau diese Entwicklung, die hauptsächlich durch den Zuzug von Besserverdienenden in eigentliche Wohn- und Arbeiterviertel ausgelöst wird.
Am teuersten lebt es sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersorf, wo in Vorzugslagen rund 9,25 Euro pro Quadratmeter fällig sind. Es folgen Mitte mit Durchschnitts-Quadratmeter-Preisen von 9,15 Euro und Steglitz-Zehlendorf mit runden 9 Euro. Auf Platz 4 liegen beliebte Wohngebiete in Pankow mit 8 Euro pro Quadratmeter und auf Platz 5 finden sich Anlagen in Tempelhof-Schöneberg mit durchschnittlich 7,75 Euro pro Quadratmeter.
Auch im Bereich der Spitzen-Mieten ging es bergauf: In Top-Lagen in Berlin-Mitte zahlt man unter Umständen bereits für die Hauptstadt astronomische 18,50 Euro auf den Quadratmeter, auch in Charlottenburg-Wilmersdorf sind rund 15 Euro keine Seltenheit.
Eigentumswohnungen werden als Altersvorsorge oder Kapitalanlage ebenfalls immer beliebter und damit auch teurer. Eine typische Eigentumswohnung mit 90 Quadratmetern kostet in normalen Lagen rund 120.000 Euro und wurde damit zwischen fünf und zehn Prozent teurer als im Vorjahr.
Trotzdem lebt es sich in der Hauptstadt mit ein bisschen Glück sehr preiswert: Um die passende Behausung zu finden, bieten sich vor allem die vielen Portale im Internet an. Wohnungen für Berlin oder das gesamte Bundesgebiet findet man zum Beispiel auch auf dem Immobilienportal Immonet.
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